„Walsroder Zeitung“ mit 132-seitigen Sonderausgabe zum 150jährigen Bestehen

Aus Anlass des 150-Jahr-Jubiläums am 1. August 2017 erschien die „Walsroder Zeitung“ (WZ) am 29. Mai mit einer 132-seitigen Sonderausgabe. Bereits am 19. Mai 2017 gab es unter dem Motto „WZ and Friends“ einen offiziellen Empfang im Vogelpark Walsrode. Höhepunkt der Feierlichkeiten wird das WZ-Leserfest „WZ am See“ am Walsroder Klostersee für Leser, Kunden und Freunde der „Walsroder Zeitung“ am 12. August sein. Die Ausgabe zum Jubiläum der „Walsroder Zeitung“ arbeitet die wichtigsten Themen der zurückliegenden 150 Jahre rückblickend auf, um Rückschlüsse für die Zukunft aufzuzeigen, wie der langjährige, ehemalige Redaktionsleiter Eckard Schulz schreibt. Die Wirtschaft im Heidekreis, die Verkehrsentwicklung auf Schiene und Straße, die Schullandschaft, die Rolle als Region mit ungewöhnlich vielen Freizeitparks, die Geschichte des Landkreises, die ungewisse Lage der Krankenhäuser, die Bedeutung des Militärs und der Landwirtschaft für die Menschen und den Heidekreis, die Geschichte der Schützenvereine und der Feuerwehren, sind Themen, die in der Jubiläumsausgabe großen Raum einnehmen. Sechs ehemalige Volontäre der „Walsroder Zeitung“, die inzwischen bundesweit Karriere machten, haben ebenso Beiträge zu der Ausgabe beigesteuert, wie die Leser der Zeitung, die erzählen, warum sie die Zeitung abonniert haben und wie sie zu überzeugten WZ-Lesern geworden sind. Außerdem gibt es eine Rückschau im Sportteil und als besonderer Leckerbissen lassen die „Gronemänner“ in ihr ganz privates Fotoalbum schauen. Die Sonderausgabe schließt mit einem historischen Abriss und Geschichten aus dem „Lebensweg“ der WZ des Historikers Dr. Stephan Heinemann.

Am 1. August 1867 erschien das „Walsroder Wochenblatt“, der Vorgänger der heutigen „Walsroder Zeitung“, zum ersten Mal. Gedruckt und verlegt wurde das Blatt von dem aus Stade stammenden Drucker Johannes Gronemann. Den heutigen Titel erhielt die Zeitung 1891. 1968 übernahmen Maria Muchka und Walter Röhrbein die Leitung der „Walsroder Zeitung“ aus den Händen der Enkelsöhne des Firmengründers. Nach dem Tod Walter Röhrbeins 1983 führte Maria Muchka das Unternehmen fünf Jahre bis 1988 alleine und von da an bis zu ihrem Tod 2004 gemeinsam mit Martin Röhrbein. Ab 2004 stand Martin Röhrbein dem Unternehmen alleine vor. Im April 2012 holte er seinen Sohn Kai und im Mai 2016 seinen Sohn Clemens in die Geschäftsführung, um diese schrittweise in die Hände der nächsten Generation zu übergeben. Mit dieser Historie ist das in fünfter Generation familiengeführte Unternehmen ein typischer Vertreter der Zeitungslandschaft in Niedersachsen. Mit seinen 150 Jahren gehört es zwar nicht zu den ältesten noch erscheinenden Tageszeitungen in Niedersachsen, darf sich aber gleichwohl zu den Honoratioren der Branche zählen.